Biotonnen-Aktion für bessere Kompostqualität

Beckum. Ab Montag, 28. September, werfen Mitarbeiter des Kompostwerks, der AWG und der Stadt Beckum einen Blick in die Biotonnen. Sie sind auf der Suche nach so genannten Störstoffen, die dort nicht hineingehören. Die Aktion des Kompostwerks in Zusammenarbeit mit der AWG, Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf mbH, und der Stadt Beckum soll am Ende eine bessere Kompostqualität hervorbringen.

Ab Montag, 28. September, werden grüne, gelbe und rote Anhänger verteilt.

Was fehlerhaft in der Biotonne landet, zum Beispiel Kunststofftüten, Windeln oder verpackte Lebensmittel, muss kostenintensiv wieder aussortiert werden. Die Mitarbeiter, die die Tonnendeckel aufklappen und mit Werkzeugen auch etwas tiefer nachsehen, heften grüne, gelbe und rote Anhänger an die Biotonne. Nach dem Ampelprinzip gilt dabei: grün - alles in Ordnung, gelb - es könnte besser sein, rot - sehr viele Störstoffe, die Tonne wird nicht abgefahren und muss nachsortiert werden.

„Durch die Aktion kann sich die Abholung der Bioabfälle am Tag der Abfuhr eventuell etwas verschieben - sowohl nach vorn als auch nach hinten“, erklärt Silke Stöppel, Stadt Beckum. Alle Biotonnen müssen daher ausnahmsweise für diese Aktion bis 6 Uhr bereitgestellt sein.

Das gehört hinein:

Küchenabfälle, wie Obst (auch Zitrusfrüchte und Bananen), Gemüse- und Speisereste, Kaffeesatz mit Filter, Eierschalen und Teebeutel.

Grünabfälle aus dem Garten, wie z.B. verwelkte Blumen, Rasen- und Strauchschnitt, Laub und Wildkräuter.

Reicht die Biotonne einmal nicht aus, so können Gartenabfälle direkt zum Kompostwerk oder zum Recyclinghof in Beckum, Auf dem Tigge 34,  gebracht werden.

Das gehört NICHT hinein:

sogenannte „kompostierbare“ Abfalltüten, Plastikbeutel, Mülltüten, Einwegwindeln, Binden, Staubsaugerbeutel, Zigarettenkippen und -asche, Grill-, Ofen- und Holzasche, behandeltes Holz, Straßenkehricht, Leder, Wolle, Haare, Federn, Knochen, Blumentöpfe, Hydrokultursubstrat