Neuer Entsorgungspunkt mit eigener Zufahrt in Ennigerloh

Platz für komfortablen Service und sicheres Arbeiten

Am so genannten Sägezahn entsorgen die Eröffnungsgäste des neuen Entsorgungspunktes Ennigerloh verschiedene Abfälle aus dem traditionellen Bollerwagen (v.l.): Bürgermeister Berthold Lülf, Landrat Dr. Olaf Gericke, AWG-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Herbert Bleicher, AWG-Geschäftsführer Thomas Grundmann und Projektleiter Alexander Bruns.

Zusammen bringen die Eröffnungsgäste 390 Kilo auf die neue Waage am Entsorgungspunkt Ennigerloh (v.l.): AWG-Geschäftsführer Thomas Grundmann, Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Berthold Lülf und der AWG-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Herbert Bleicher. Tanja Künstner im Waagehäuschen registriert’s.

Der neue Entsorgungspunkt Ennigerloh ist ein Angebot an alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises Warendorf. An sechs Tagen in der Woche ist das großzügige Gelände geöffnet. Rechts geht’s hoch auf den so genannten Sägezahn: Von dort aus lassen sich Abfälle mühelos in die Container entsorgen.

Aus dem kleinen Recyclinghof im Entsorgungszentrum wird der große „Entsorgungspunkt Ennigerloh“. Fast viermal größer ist dessen Fläche. Damit signalisiert die AWG, Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf, dass hier ein Angebot für den gesamten Kreis besteht, Abfälle komfortabel, sicher und umweltgerecht zu entsorgen. Gemeinsam eröffneten Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Berthold Lülf und Geschäftsführer Thomas Grundmann den Entsorgungspunkt. Selbstverständlich alles auf Abstand. Ab Donnerstag, 8 Uhr, nimmt der neue Entsorgungspunkt am Westring 10 unter Wahrung der bekannten Hygienevorschriften seinen Betrieb auf.

Auf rund 7.500 Quadratmetern bündelt die AWG jetzt alle Abgabemöglichkeiten: Neben den typischen Fraktionen wie Elektroaltgeräten oder Sperrmüll kann am Entsorgungspunkt zum Beispiel auch Bauschutt oder Asbest abgegeben werden – das funktionierte zuvor nur an unterschiedlichen Stellen auf dem Gelände des Entsorgungszentrums. „Für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist unser neuer Entsorgungspunkt eine wesentliche betriebliche Erleichterung“, macht Thomas Grundmann, Geschäftsführer der AWG, deutlich. „Und für die Bürgerinnen und Bürger in Ennigerloh sowie aus dem gesamten Kreis ist der Entsorgungspunkt ein durchdachtes Angebot, die Umwelt aktiv zu schützen“, betont Landrat Dr. Olaf Gericke, der den Standort bei der offiziellen Eröffnung in Augenschein nahm.

Der Verkehr zum Entsorgungspunkt ist durch die neue, eigene Waage vom restlichen Verkehr des Entsorgungszentrums getrennt. Pkw und Lkw nutzen separate Einfahrten. Ein so genannter Sägezahn bildet eine höher gelegene Fläche, von der aus die Anliefernden bequem Abfälle in die tiefer stehenden Container werfen können. Es gibt außerdem mehrere Abladestellen für dieselben Abfallarten, was die Verweilzeiten senkt. „Das alles zusammen macht die Entsorgung hier in Ennigerloh einfach und komfortabel zugleich“, freut sich Bürgermeister Berthold Lülf. Um dem Konzept strikt folgen zu können, sind die Annahme von Grünschnitt sowie der Kompostverkauf ebenfalls vom Kompostwerk zum neuen Entsorgungspunkt verlegt worden.

Rund 50.000 Anlieferungen verzeichnete der alte Recyclinghof zuletzt pro Jahr, weshalb der Bedarf für einen größeren Entsorgungspunkt schon länger bestand. Nach der Erstellung einer neuen Oberflächenabdichtung seit März 2020 – die Zentraldeponie reicht teilweise bis unter den neuen Standort – wurde von Oktober 2020 an am neuen Entsorgungspunkt gebaut. „Das Projekt war schon seit 2015 in Planung“, berichtet der AWG-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Herbert Bleicher, „es ist sehr schön, jetzt hier auf dem fertigen Entsorgungspunkt zu stehen.“ In Oberflächenabdichtung und Neubau investierte die AWG rund 1,7 Millionen Euro.

Entsorgungspunkt Ennigerloh, Westring 10

Öffnungszeiten: montags bis freitags, 8-17 Uhr, samstags 8 bis 12 Uhr

Kostenlos werden angenommen: Elektroaltgeräte, Altpapier, Altmetall, Altkleider, CDs und DVDs, Batterien, Behälterglas

Service: kostenlose Staubsaugerstation, Verkauf von Kompostprodukten (Ausnahme: lose Ware für Gewerbebetriebe gibt es weiterhin direkt beim Kompostwerk)