Biotonnen-Aktion in Ennigerloh für bessere Kompostqualität

Ab Montag, 12. April, werden die Biotonnen in Ennigerloh in den Blick genommen.

Ab Montag, 12. April, werden grüne, gelbe und rote Anhänger verteilt.

Gesucht werden so genannte Störstoffe, die nicht in die Biotonne gehören. Die Aktion des Kompostwerks in Zusammenarbeit mit der AWG, Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf mbH, und der Stadt Ennigerloh soll am Ende eine bessere Kompostqualität hervorbringen.

Was fehlerhaft in der Biotonne landet, zum Beispiel Kunststofftüten, Windeln oder verpackte Lebensmittel, muss kostenintensiv wieder aussortiert werden. Bei der Aktion werden grüne, gelbe und rote Anhänger an die Biotonne geheftet. Nach dem Ampelprinzip gilt dabei: grün - alles in Ordnung, gelb - es könnte besser sein, rot - sehr viele Störstoffe, die Tonne wird nicht abgefahren und muss nachsortiert werden.

„Durch die Aktion kann sich die Abholung der Bioabfälle am Tag der Abfuhr eventuell etwas verschieben - sowohl nach vorn als auch nach hinten“, erklärt Werner Paulfeuerborn, Stadt Ennigerloh. Alle Biotonnen müssen daher bis spätestens 6 Uhr bereitgestellt sein.

Das gehört hinein:

Küchenabfälle, wie Obst (auch Zitrusfrüchte und Bananen), Gemüse- und Speisereste, Kaffeesatz mit Filter, Eierschalen und Teebeutel.
Grünabfälle aus dem Garten, wie z.B. verwelkte Blumen, Rasen- und Strauchschnitt, Laub und Wildkräuter.
Reicht die Biotonne einmal nicht aus, können Gartenabfälle direkt ins Entsorgungszentrum, Westring 10, gebracht werden.

Das gehört NICHT hinein:

sogenannte „kompostierbare“ Abfalltüten, Plastikbeutel, Mülltüten, Einwegwindeln, Binden, Staubsaugerbeutel, Zigarettenkippen und -asche, Grill-, Ofen- und Holzasche, behandeltes Holz, Straßenkehricht, Leder, Wolle, Haare, Federn, Knochen, Blumentöpfe, Hydrokultursubstrat